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Natürliche und synthetische Opale prüfen


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Herkunft

Um Opale auf Echtheit zu prüfen, ist das erste Kriterium die Herkunft. Die meisten und qualitativ besten Opale kommen naturgemäß aus Australien Aus Russland und China kommen hochwertige synthetische Opale. Somit ist Vorsicht angebracht, wenn schöne Opale nicht aus Australien, sondern aus anderen Ländern kommen.

Der Preis

Ein echter Opal hat nun mal seinen Preis. Vorsicht, wenn angeblich echte natürliche Opale weit unter dem Marktpreis angeboten werden. Diese Regel gilt im Übrigen für alle Arten von Edelsteinen. Ist der Stein sehr schön und der Preis extrem günstig ist Skepsis angebracht. Bevor sie einige hundert oder tausende Euros für einen Opal ausgeben, lassen Sie ihn sicherheitshalber durch einen Fachmann testen.


Form und Symmetrie

Ein echter Opal wird auch trotz Schnitt und Politur niemals ganz symmetrisch sein. Ist der Opal ahezu perfekt rund oder oval, sollte auch hier ein Fachmann einen Blick auf den Stein werfen.


Härte, Dichte, Refraktor Index und Strichfarbe

Opal hat die Härte 5,5 bis 6. Ist der Stein härter oder weicher ist Vorsicht angebracht. Bei der Messung der Dichte sollte bei Opal ein Wert von 1,9 -2,3 ermittelt werden. Unter dem Refraktometer sollte für Opal ein Refraktor Index von 1,37 bis 1,47 ermittelt werden Die Strichfarbe von Opal ist weiss. In unserer Datenbank oder auf unserer Homepage können Sie sich genauer informieren, wie Sie den Refraktor Index, die Dichte, Härte oder die Strichfarben ermitteln. Synthetische Steine haben in der Regel natürlich dieselben Eigenschaften, wie natürliche Steine, weshalb mit diesen Methoden nur schwer zwischen natürlichem u synthetischem Opal unterschieden werden kann.


Dubletten und Tripletten

Für die Schmuckverarbeitung werden häufig Doubletten und Tripletten verwendet. Dabei wird eine dünne Schicht echten Opals auf eine Basis eines anderen Stens, z.B. aus Eisenstein geklebt. Bei Triplets wird der Opal zusätzlich durch eine Kristallschicht geschützt. Doubletten oder Dubletten und Tripletten sind also leicht zu erkennen und sollten von Verkäufern auch als solche ausgewiesen werden.


Synthetische Opale

In den 70er Jahren wurde ein nach seinem Erfinder Gilson benanntes Verfahren entwickelt, mit dem es gelang synthetische Opale zu produzieren. Dieses Verfahren wird mittlerweile vor allem in Russland und China genutzt, um synthetische Opale herzustellen. In Deutschland sind Verkäufer dazu verpflichtet synthetische Edelsteine als solche bekannt zu machen. Da es aber, wie überall, schwarze Schafe gibt, ist es ganz sinnvoll, wenn man zumindest die gröbsten Merkmale synthetischer Steine selbst erkennen kann. Um synthetische Opale zu erkennen, gilt auch hier zunächst:
Wo kommen sie her? Liegt der Preis erheblich unter dem üblichen Marktpreis?
Daneben gibt es weitere Anhaltspunkte um synthetische Opale zu erkennen:
Synthetischer Opal
Die Eidechsenhaut - damit ist gemeint, dass mit einer 10x Lupe eine Struktur erkennbar ist, die der einer Eidechsenhaut oder dem Muster eines Tarnanzuges ähnelt. D.h. die einzelnen Farbsegmente sind wie die Schuppen einer Eidechse klar separiert. Auch ein zu buntes und deutliches Opalisieren könnte darauf hin deuten, dass ein synthetischer Opal vorliegt.

Bei synthetischen Opalen kann bei seitlicher Betrachtung ein Säuleneffekt (der Wachstumsrichtung) erkannt werden. Wenn Sie dennoch unsicher sind, ziehen Sie einen Juwelier oder Gemmologen zu rate.

Unsere bestehenden Kunden können sich die GEM Security Datenbank zur Identifizierung von Edelsteinen und Metallen kostenfrei downloaden!

Wenden Sie sich an info@gemsecurity.de ,wenn Sie noch kein Usernamen und Passwort haben.